Was ist eine Klage wegen betrügerischer Transaktionen eines Verstorbenen?
Um welche betrügerische Transaktion handelt es sich beim Verstorbenen?
Einer der häufigsten Streitpunkte im Erbrecht „Kollusion des Erblassers “. Unter Kollusion des Erblassers versteht man offensichtliche Transaktionen, die der Erblasser mit der Absicht tätigt, einige seiner Erben um ihr Erbe zu bringen.
Bei solchen Transaktionen überträgt der Erblasser typischerweise sein Vermögen an einen Erben oder einen Dritten. Es handelt sich dabei jedoch nicht um einen Verkauf oder eine Schenkung, sondern um einen Akt, der darauf abzielt, die Erbansprüche der Erben zu beseitigen.
Daher betrügerische Transaktionen im Erbrecht auch als Erbschaftsverweigerung bezeichnet.
Das Konzept der Kollusion
Kollusion liegt vor, wenn Parteien eine Transaktion durchführen, die nicht ihren wahren Absichten entspricht, mit dem Ziel, Dritte zu täuschen.
Im juristischen Sinne kann Absprache auf zwei Arten erfolgen:
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Absolute Absprache
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Relative Kollusion
Betrügerische Transaktionen mit Verstorbenen manifestieren sich üblicherweise als Erbschaftsbetrug. In diesem Fall scheinen die Parteien einen Verkauf abzuschließen, während es sich in Wirklichkeit um eine Schenkung handelt.
Der Zweck betrügerischer Transaktionen des Verstorbenen
Der Hauptzweck betrügerischer Erbschaftsübertragungen besteht darin, die Erbansprüche bestimmter Erben auszuschließen. Der Erblasser kann sein Immobilienvermögen an einen anderen Erben oder an Dritte übertragen, um einige seiner Erben zu enterben.
Diese Art von Operationen werden üblicherweise wie folgt durchgeführt:
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Spendentransaktionen, die als Kaufverträge getarnt sind
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preisgünstige Verkaufstransaktionen
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Überweisungen mit dem Ziel, Erben zu betrügen
Diese Handlungen gelten nach dem Erbrecht als illegal.
Fall der betrügerischen Vermögensübertragung eines Verstorbenen
Erben, deren Erbansprüche aufgrund betrügerischer Transaktionen des Verstorbenen verletzt wurden, vor Gericht Klage erheben, um die Eigentumsurkunde annullieren und neu eintragen zu lassen .
Durch diese Klage kann die betrügerische Transaktion für nichtig erklärt und das Eigentum auf den Namen des Verstorbenen oder der Erben neu eingetragen werden.
Fälle, in denen es um betrügerische Transaktionen des Verstorbenen geht, gehören zu den häufigsten Erbschaftsrechtsfällen in der Praxis.
Bedingungen für betrügerische Transaktionen des Verstorbenen
Damit eine Transaktion als betrügerische Handlung des Verstorbenen angesehen werden kann, müssen bestimmte Bedingungen erfüllt sein.
Diese Bedingungen umfassen im Allgemeinen Folgendes:
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Der Erblasser, der eine Übertragung von unbeweglichem Vermögen vornimmt
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Offenbar findet gerade ein Verkaufsgeschäft statt
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Die eigentliche Absicht ist, zu spenden
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Verletzung der Erbrechte der Erben
Wenn diese Bedingungen gleichzeitig erfüllt sind, kann dies auf eine betrügerische Vermögensübertragung durch den Verstorbenen hindeuten.
Klage auf Löschung und Eintragung des Eigentumsnachweises
Klagen, die aufgrund betrügerischer Transaktionen des Verstorbenen erhoben werden, sind in der Regel Klagen auf Löschung und Eintragung der Eigentumsurkunden .
Mit dieser Klage wird die Annullierung einer betrügerischen Transaktion des Erblassers angestrebt.
Stellt das Gericht fest, dass die Transaktion betrügerisch war, kann die Eigentumsurkunde annulliert und das Eigentum auf die Namen der Erben eingetragen werden.
Diese Fälle nehmen im Erbrecht einen sehr wichtigen Platz ein.
Beweismittel bei betrügerischen Transaktionen des Verstorbenen
Bei betrügerischen Erbschaftsgeschäften ist die Beweisführung von entscheidender Bedeutung. Das Gericht prüft verschiedene Beweismittel, um den wahren Zweck der Transaktion zu ermitteln.
Die wichtigsten Beweismittel in diesen Fällen sind folgende:
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Zeugenaussagen
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ob der Verkaufspreis real ist
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die wirtschaftliche Lage der Parteien
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familiäre Beziehungen
Diese Beweismittel spielen eine entscheidende Rolle bei der Identifizierung von Absprachen.
Rechtsprechung des Obersten Gerichtshofs
Im türkischen Recht wurden Fälle von betrügerischer Erbschaftsübertragung maßgeblich durch die Präzedenzfälle des Obersten Gerichtshofs geprägt.
Nach Ansicht des Obersten Gerichtshofs gelten Transaktionen, die der Erblasser in der Absicht tätigt, seine Erben zu betrügen, als kollusiv.
Daher können solche Transaktionen, die die Rechte der Erben verletzen, für nichtig erklärt werden.
Die Präzedenzfälle des Obersten Gerichtshofs dienen als wichtige Richtlinie in Fällen betrügerischer Transaktionen durch Verstorbene.
Folgen betrügerischer Transaktionen des Verstorbenen
Werden betrügerische Transaktionen des Verstorbenen festgestellt, gilt die Transaktion als rechtsungültig.
In dieser Situation:
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Der Grundbucheintrag wird gelöscht
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Das unbewegliche Vermögen ist auf den Namen der Erben eingetragen
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Die Erbverteilung wird neu durchgeführt
Diese Ergebnisse gewährleisten den Schutz der Rechte der Erben.
Abschluss
Betrügerische Transaktionen des Verstorbenen gehören zu den häufigsten Streitpunkten im Erbrecht. Betrügerische Transaktionen, die der Erblasser in der Absicht vornimmt, seine Erben zu schädigen, sind rechtswidrig.
In solchen Fällen können die Erben ihre Rechte schützen, indem sie eine Klage auf Löschung und Eintragung des Eigentumsnachweises einreichen.
Die Präzedenzfälle des Obersten Gerichtshofs haben auch wichtige Entscheidungen zum Schutz von Erben in Fällen betrügerischer Erbschaftsgeschäfte hervorgebracht.