Was als erstes zu tun ist, wenn ein Inkassoverfahren eingeleitet wird
Erste Schritte bei Einleitung eines Vollstreckungsverfahrens: Ein Leitfaden Schritt für Schritt
Eines Tages einen Vollstreckungsbescheid vor der Tür zu finden oder über das E-Government-System zu erfahren, dass ein Gerichtsverfahren gegen Sie eingeleitet wurde, kann sehr belastend sein. Doch anstatt in Panik zu geraten, hilft es, seine Rechte zu kennen und besonnen zu handeln, um irreparablen Schaden zu verhindern.
Hier sind die strategischen Schritte, die Sie befolgen sollten, wenn ein Inkassoverfahren gegen Sie eingeleitet wird:
1. Benachrichtigungsumschläge dürfen niemals in den Müll geworfen werden!
Viele Menschen zerreißen Vollstreckungsbescheide oder verweigern deren Annahme aus Angst oder Wut. Das Datum auf dem Bescheid markiert jedoch den Beginn Ihrer rechtlichen Frist.
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Beachten Sie das Datum: Der Tag, an dem Sie die Benachrichtigung erhalten, ist Tag „0“ Ihrer Widerspruchsfrist, nicht Tag „1“. Die Fristen beginnen am darauffolgenden Tag zu laufen.
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Prüfen Sie den Ihnen zugesandten Zahlungsauftrag, um festzustellen, wer der Gläubiger ist, woher die Forderung stammt (Rechnung, Schuldschein, Vertrag?) und wie hoch der geforderte Gesamtbetrag ist.
2. Goldene Regel: 7-tägige Einspruchsfrist
Im Vollstreckungsrecht sind Fristen von entscheidender Bedeutung. Bei einer Pfändung haben Sie das Recht, innerhalb von sieben Tagen nach Zustellung des Zahlungsbefehls bei der zuständigen Vollstreckungsbehörde Widerspruch gegen die Forderung einzulegen
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Einspruch gegen die Forderung: Sie können das Inkassoverfahren stoppen, indem Sie sagen: „Ich habe keine solche Schuld“ oder „Ich habe einen Teil der Schuld beglichen“.
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Einspruch gegen die Unterschrift: Wenn die Forderung auf einem Scheck oder Schuldschein beruht und die Unterschrift nicht Ihre ist, müssen Sie auch gegen die Unterschrift Einspruch erheben.
3. Verfolgen Sie es über E-Government-Dienste
Heutzutage werden Vollstreckungsverfahren wegen ungerechtfertigter Stornogebühren, beispielsweise im Zusammenhang mit Abonnementkündigungen, häufig über das E-Government-System abgewickelt.
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Kündigungsverfahren: Insbesondere wenn Ihnen eine unfaire Kündigungsgebühr für Internet- oder GSM-Abonnements berechnet wird, können Sie den Vorgang formalisieren, indem Sie Ihr Abonnement über E-Government kündigen.
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Regelmäßige Überprüfung: Sollten Sie an Ihrer offiziellen Adresse nicht anwesend sein, gelten Benachrichtigungen an den örtlichen Dorfvorsteher als gültig. Daher empfiehlt es sich, regelmäßig den Bereich „Fallaktenabfrage“ im E-Government-Portal zu überprüfen.
4. Risiken der Nichtverfolgung von Vollstreckungsverfahren
Wie Sie in Ihrem Video erwähnt haben, ist einer der größten Fehler, die Datei leer zu lassen, indem man sagt: „Die Zahl ist zu niedrig“ oder „Sie liegen sowieso falsch“.
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Rechtskraft: Wenn Sie nicht innerhalb von 7 Tagen Widerspruch einlegen, wird das Vollstreckungsverfahren rechtskräftig, selbst wenn die Forderung unberechtigt ist.
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Pfändungsverfahren: Sobald das Vollstreckungsverfahren abgeschlossen ist, besteht das Risiko, dass Ihre Bankkonten (elektronische Pfändung), Ihr Gehalt oder Ihr Haus gepfändet werden.
5. Professionelle Unterstützung suchen
Das Vollstreckungsrecht ist ein Bereich, der strengen Formvorschriften unterliegt. Ein kleiner Verfahrensfehler (beispielsweise das Versäumnis, gegen eine unbefugte Vollstreckungsbehörde Einspruch zu erheben oder eine Frist zu versäumen) kann dazu führen, dass man selbst im Recht für schuldig befunden wird.
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Egal wie gering der Betrag ist, die Konsultation eines Anwalts verhindert, dass der Fall abgeschlossen wird und Sie unfaire Zahlungen leisten müssen.
Merke: Lass dir nicht auf unfaire und illegale Weise Geld abknöpfen. Geh auf das erhaltene Schreiben ein, lege Widerspruch ein und bleibe standhaft!