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DER STRAFASPEKTOR BEI ONLINE-SPIELEN UND WETTEN

In der heutigen Welt, in der die Auswirkungen des Kommunikationszeitalters in nahezu allen Bereichen spürbar sind, hat die Entwicklung von Netzwerk- und Kommunikationstechnologien die Wahrscheinlichkeit erhöht, auf illegale Aktivitäten zu stoßen, die in den weitläufigen virtuellen Umgebungen Straftaten darstellen können. Online-Glücksspiel und Wettspiele sind nur ein Beispiel dafür.

Die rechtlichen Aspekte von Online-Glücksspielen

der Verordnung über die Verfahren und Grundsätze zur Regulierung von Veröffentlichungen im Internet mit dem Titel „Entscheidung über die Zugangssperre“ kann der Zugang zu Veröffentlichungen gesperrt werden, die sich auf Straftaten im virtuellen Raum beziehen und bei denen hinreichender Verdacht besteht, dass der Inhalt unter die Definition im türkischen Strafgesetzbuch Nr. 5237 vom 26.09.2004 fällt, die das Anbieten von Orten und Möglichkeiten zum Glücksspiel umfasst. In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage, ob Glücksspiele im virtuellen Raum eine Straftat darstellen. „Anbieten von Orten und Möglichkeiten zum Glücksspiel“ ist im Gesetz weit gefasst und umfasst Glücksspiele, die über alle Informations- und Technologieinstrumente, einschließlich Internetseiten, Webseiten, mobiler Anwendungen und Social-Media-Anwendungen, angeboten werden. Während der Betrieb einer Glücksspieleinrichtung im virtuellen Raum als Straftat gilt, wird das Spielen im virtuellen Raum selbst als Ordnungswidrigkeit eingestuft.

Der kriminelle Aspekt 

Die kriminellen Aspekte des Glücksspiels und der Durchführung von Glücksspielaktivitäten im Internet sind folgende:

Gemäß Artikel 228 des türkischen Strafgesetzbuches, der die Bereitstellung von Orten und Gelegenheiten zum Glücksspiel regelt, wird eine Person, die Orte und Gelegenheiten zum Glücksspiel bereitstellt, mit einer Freiheitsstrafe von bis zu einem Jahr und einer Geldstrafe bestraft. Werden Orte und Gelegenheiten für Kinder zum Glücksspiel bereitgestellt, verdoppelt sich die Strafe.

Die rechtliche Regelung zum Spielen in einer virtuellen Umgebung, das als Ordnungswidrigkeit gilt, findet sich in Artikel 34 des Ordnungswidrigkeitengesetzes mit dem Titel „Glücksspiel“. In diesem Zusammenhang wird neben einer Geldbuße von einhundert Türkischen Lira (TL) der aus dem Glücksspiel erzielte Gewinn eingezogen und verstaatlicht. Die Geldbuße für Glücksspiel betrug 2015 208 TL und wurde 2016 auf 219 TL erhöht.

 

Die rechtlichen Aspekte von Online-Wettspielen

Die rechtlichen Bestimmungen bezüglich Wetten und Glücksspiel, insbesondere Festquoten- und Pari-Mutuel-Wetten oder Glücksspiele auf der Grundlage von Sportwettbewerben, sind im „ Gesetz Nr. 7258 über die Regelung von Wetten und Glücksspielen im Fußball und anderen Sportwettbewerben“ festgelegt

Der kriminelle Aspekt

7258zur Regulierung von Wetten und Glücksspielen im Fußball und anderen Sportwettbewerben werdenPersonen, die ohne die gesetzliche Genehmigung Wetten mit festen Quoten oder Pari-Mutuel-Wetten oder Glücksspiele im Zusammenhang mit Sportwettbewerben anbieten oder betreiben, mit einer Freiheitsstrafe von drei bis fünf Jahren und einer Geldstrafe von bis zu zehntausend Tagen bestraft. Personen, die aus der Türkei heraus den Zugang zu Wetten mit festen Quoten oder Pari-Mutuel-Wetten oder Glücksspielen im Zusammenhang mit Sportwettbewerben, die im Ausland stattfinden, ermöglichen, sei es virtuell oder auf andere Weise, werden mit einer Freiheitsstrafe von vier bis sechs Jahren bestraft.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass alle Arten von illegalen Handlungen im Internet IT-Recht und die entsprechenden Strafen verhängt werden. Für weitere Informationen und Beratungsleistungen in diesen Angelegenheiten IT-Rechtsanwälte wenden

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