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Antrag auf Bestrafung des Schuldners wegen böswilligen Verhaltens

AN DAS STRAFGERICHT FÜR DIE VOLLSTRECKUNG VON STRAFRECHTEN
VON ANKARA

Beschwerdeführer (Gläubiger):
Name und Vorname – (Türkische Identitätsnummer: …)
Adresse

BESCHWERDE GEGEN (SCHULDNER):
Name und Nachname
Adresse

VERBRECHEN:
Durch eigenes Handeln die eigene Zahlungsunfähigkeit herbeiführen und dem Gläubiger Schaden zufügen.

DATUM DES VERBRECHENS:
…/…/…


ERKLÄRUNGEN:

  1. Gegen den betreffenden Schuldner wurde unter Aktenzeichen …/… der Vollstreckungsbehörde ein Vollstreckungsverfahren eingeleitet . Das Verfahren wurde rechtskräftig, und dem Schuldner wurde ein Zahlungsbefehl zugestellt. Am …/…/… reichte der Schuldner eine Vermögensaufstellung ein, in der er angab, weder bewegliches noch unbewegliches Vermögen zu besitzen und ausschließlich als Kellner in einem Hotel zu arbeiten.
  2. Die im Rahmen des Vollstreckungsverfahrens durchgeführten Ermittlungen ergaben, dass der Schuldner weder bewegliches noch unbewegliches Vermögen besaß, das auf seinen Namen eingetragen war , und dass die an seine Bankkonten gerichteten Pfändungsbescheide aufgrund des Fehlens eines Kontos erfolglos blieben. Im Zuge dieses Verfahrens wurde ein Viertel des Gehalts des Schuldners gepfändet , und die regelmäßigen Abzüge wurden in die Vollstreckungsakte eingezahlt.
  3. der Schuldner am …/…/… freiwillig gekündigt hat und die Gehaltsabzüge daher eingestellt wurden. Weiterhin wurde mitgeteilt, dass dem Schuldner keine ausstehenden Ansprüche wie Abfindung oder Kündigungsentschädigung zustehen. Informationen, die uns vorliegen und darauf hindeuten, dass der Schuldner ohne Versicherung weitergearbeitet hat, lassen auf böswilliges Handeln schließen.
  4. Die freiwillige Kündigung des Schuldners und die damit einhergehende Einstellung der Gehaltsabzüge beweisen, dass er seine Insolvenz wissentlich und willentlich herbeigeführt hat . Damit , um dem Gläubiger Schaden zuzufügen und die Beitreibung der Schulden zu verhindern . Hätte der Schuldner weitergearbeitet, wären die Schulden durch Gehaltsabzüge vollständig beglichen worden. Durch seine Kündigung verhinderte er jedoch die Beitreibung der Schulden.
  5. Das Verhalten des Schuldners verstößt gegen die Bestimmungen des Vollstreckungs- und Insolvenzrechts und stellt eine arglistige Handlung dar. Diese Klage wurde eingereicht, um sicherzustellen, dass der Schuldner, der seine eigene Lage verschlimmert und dem Gläubiger Schaden zugefügt hat, bestraft wird.

BEWEIS:

  1. … Aktenzeichen der Vollzugsbehörde: …/…
  2. Stellungnahme des Arbeitgebers bezüglich der Kündigung des Schuldners
  3. Beschäftigungs- und Versicherungsunterlagen des Schuldners
  4. Andere rechtliche Beweismittel

RECHTLICHE GRUNDLAGEN:

Vollstreckungs- und Insolvenzgesetz Nr. 2004 und damit zusammenhängende Gesetze.


SCHLUSSFOLGERUNG UND ANFRAGE:

Aus den oben genannten Gründen bitte und fordere ich höflichst, der Schuldner, der durch sein eigenes Handeln seine Insolvenz herbeigeführt und in böser Absicht gehandelt hat, indem er den Gläubiger daran gehindert hat, seine Forderung einzutreiben, bestraft wird und dass die Gerichtskosten vom Angeklagten getragen werden.

Datum: …/…/… Name und Nachname des Beschwerdeführers (Gläubigers) Unterschrift


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