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„Wie kann man Forderungen aus ungerechtfertigt beendeten Ausschreibungsverträgen geltend machen?“

AN DAS PFLICHTIGE PRIMÄRE HANDELSGERICHT
………………….

KLÄGERIN: … Ltd. Co. – (Steuernummer: …) – Anschrift
VERTRETER: Name und Nachname des Rechtsanwalts – Anschrift
BEKLAGTER: … Inc. Generaldirektion – Anschrift
GEGENSTAND DER ANSPRUCHSBESCHWERDE: Einziehung von … TL, dem Preis für die vertragsgemäß erbrachten Leistungen, zuzüglich marktüblicher Vorschusszinsen ab dem …/…/… Datum.
STRAFHÖHE: … TL


ERKLÄRUNGEN

  1. Gewinn der Ausschreibung und Vertragsbeziehung:
    Das Kundenunternehmen ist auf industrielle Automatisierung und Energieverteilungssysteme spezialisiert und wurde als Auftragnehmer für die Ausschreibung „Beschaffung von Beleuchtungs- und Stromverteilerschränken“ des Wärmekraftwerks … ausgewählt. Im Anschluss an die Ausschreibung wurde am …/…/… ein Vertrag zwischen den Parteien über die „Lieferung und Installation von Beleuchtungs- und Stromverteilerschränken sowie Feldschränken“ (Anhang 1) unterzeichnet.

  2. Ausführung der Arbeiten und Lieferprozess:
    Das Auftraggeberunternehmen hat die Produktion aller erforderlichen Paneele und Gehäuse gemäß den Vertragsbedingungen abgeschlossen und den Großteil der Montage- und Installationsarbeiten vor Ort innerhalb der vereinbarten Frist erledigt. Der Beginn der Montagearbeiten wird durch die entsprechenden Dokumente und technischen Berichte (Anhang 2) bestätigt.

  3. Unberechtigte Kündigung:
    Kurz vor Abschluss der Montagephase kündigte die beklagte Verwaltung den Vertrag mit Schreiben vom …/…/… und behauptete, die im Rahmen der Ausschreibung vorgelegte Steuerbescheinigung sei ungültig (Anlage 3). Dieses Dokument war jedoch von einem ehemaligen Mitarbeiter des Unternehmens unrechtmäßig erlangt worden. Zum Zeitpunkt der Ausschreibung hatte unser Mandant außer den umstrukturierten Steuerschulden keine weiteren ausstehenden oder überfälligen Verbindlichkeiten (Anlage 4, Schreiben des Finanzamts). Die Kündigung ist daher unbegründet.

  4. Gelieferte Anlagen und in Betrieb befindliche Paneele:
    Im Zuge der Beweiserhebung und der Sachverständigenprüfung im Rahmen des Verfahrens mit dem Aktenzeichen …/… D. İş des Zivilgerichts wurde festgestellt, dass der Vertrag zu ca. 90 % abgeschlossen ist, die meisten Paneele montiert und betriebsbereit geliefert wurden und der verbleibende geringe Anteil noch vor Ort montiert werden muss (Anlage 5). Die beklagte Verwaltung nutzt derzeit die von meinem Mandanten installierten Paneele.

  5. Vertragsbruch:
    Artikel 35/3 des zwischen den Parteien geschlossenen Vertrags sieht vor, dass eine rückwirkende Kündigung nach Fertigstellung von 80 % der Arbeiten nicht möglich ist. Trotzdem hat die unberechtigte Kündigungsentscheidung der beklagten Verwaltung dem Auftraggeber geschadet und zur Nichtzahlung der geleisteten Arbeit geführt.

  6. Die geschuldete Summe:
    Die Gesamtkosten der Arbeiten belaufen sich auf … TL + MwSt., und wie im Gutachten dargelegt, beträgt der Wert der durchgeführten Fertigungs- und Montagearbeiten … TL. Der Auftraggeber hat wiederholt mit der beklagten Verwaltung über die Bezahlung des bereits geleisteten Teils der Arbeiten verhandelt, jedoch ohne Erfolg. Daher ist die Einreichung dieser Klage notwendig geworden.


BEWEIS:

  1. Der Ausschreibungsvertrag datiert vom …/…/…

  2. Bericht zur Beweissammlung und Sachverständigengutachten,

  3. Kündigungsschreiben des Beklagten,

  4. Korrespondenz des Finanzamts

  5. Korrespondenz zwischen den Parteien,

  6. Die Geschäftsunterlagen des Unternehmens,

  7. Zeugenaussagen und andere rechtliche Beweismittel.


ZEUGEN:

  1. Name und Vorname – Türkische Personalausweisnummer – Adresse

  2. Name und Vorname – Türkische Personalausweisnummer – Adresse


RECHTLICHE GRUNDLAGEN:

Türkisches Handelsgesetzbuch, türkisches Obligationenrecht, türkische Zivilprozessordnung und andere einschlägige Rechtsvorschriften.


SCHLUSSFOLGERUNG und ANFRAGE:

Aus den oben genannten Gründen und unter Vorbehalt unserer Rechte, weitere Beträge geltend zu machen, beantrage ich höflich, dass das Gericht den Beklagten zur Zahlung von **… TL, dem Entgelt für die von meinem Mandantenunternehmen erbrachten Leistungen, zuzüglich handelsüblicher Vorschusszinsen ab …/…/…, verurteilt und dass die Gerichtskosten und Anwaltsgebühren vom Beklagten zu tragen sind.

…/…/… Name des Anwalts des Klägers Nachname Unterschrift



                                                           VORBEREITET VON: JURISTISCHER FAKULTÄTSSTUDENT YAĞMUR YORULMAZ

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